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DigitalSignalProzessor


Dieser schwarz herforgehobene Text ist aus Wiki übernommen weil kürzer als dort kann man die enorme Leistungsfähigkeit eines DSP nicht erklären. ADAU1701 ist der wohl preiswerteste in dem riesigen Angebot, Digitaler Sig_Prozessoren. Das Audiointerface ist im Prinzip nicht nötig vereinfacht aber die Handhabung, es bietet leider nur 3  Ausgänge. Zur Programmierung erforderlich ist das Board ICP1, welches wenn die Daten auf den DSP geschrieben sind nicht in der Konstruktion verbleiben muß. Ich kann also mit einem ProgBoard beliebig viele DSP's bearbeiten, ICP3 ist Bluetooth fähig, das macht Sinn wenn das Progboard in der Konstruktion verbleibt um weiter Steueraufgaben zu ermöglichen. 
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WONDOM DSP Board. Der DSP basiert auf dem ADAU1701 Signalprozessor von Analog Device.

Der DSP bietet zahllose Möglichkeiten. Die Einstellung der Trennfrequenz bis 48db bei verschiedenen Charakteristiken, parametrische Equalizer zur Begradigung des Frequenzgangs und Laufzeitkorrektur sind die Standardfunktionen zur Erstellung einer üblichen Frequenzweiche für Ein- oder Mehrwegesysteme. Der DSP beherrscht jedoch noch weit mehr, wie z.B. Bass Enhancement, Stereo-Enhancement, Limiter, Auto-EQ, und viele andere Funktionen. So lässt sich z.B. der übliche Mitteltonanstieg eines Breitbänders durch das setzen einen parametrischen EQ's deutlich präziser kompensieren, als das passiv möglich wäre. Durch den Wegfall der passiven Frequenzweichenbauteile und der Entlastung des verwendeten Verstärkers im Tieftonbereich durch das setzen eines Subsonicfilters bringt man das klangliches Erlebnis auf ein neues Niveau. Das gleiche gilt natürlich auch für Mehrwegesysteme. Der DSP wird dazu z.B. zwischen Vor- und Endstufe, dem Zuspieler und dem Verstärker oder auch in die Record-/Play Schleife des Vollverstärkers eingebunden.

Technische Info

Basiert auf dem Analog Device ADAU1701 Signalprozessor. Kurze Signalwege durch ein optimiertes PlatinenlayoutIndustriequalität, 2.5 mm Platinendicke, hervorragende Verarbeitung. Konform zu allen Anforderungen gemäß UL94 ff.

Audioanschlüsse DSP Board

Eingänge: 2 x per PIN

Ausgänge: 4 x per PIN

Zur Programmierung wird der optional erhältliche Programmer ICP1 oder ICP3, sowie die frei erhältliche Software „SigmaStudio“ von Analog Device benötigt.

Audio AD-Wandler arbeiten standardmässig mit einer Samplingrate von 48kHz, das bedeutet "Oversampling" und besagt nach dem "Abtasttheorem" das 24kHz genutzt werden können. Praktisch bedeutet das eine Auflösung von 1Hz im Bereich 1Hz-24kHz, genauer muß nun wirklich nicht  sein :-).  Im Profi-Bereich gibt es Sampels bis 192kHz das wird in der Regel für weitere Aufgaben genutzt.

Wie schon gesagt ist auch hier das Prog. XSim3d ein praktisches Werkzeug für die Endwicklung einer Lautsprecherbox, leider habe ich noch kein Programmierboard für den Transfer der Daten aus XSim gefunden.



Daher ist die erste Wahl   Sigma Studio von Analog Devices.

 
Auch Sigma kann mit echten Datafiles arbeiten erwartet jedoch das MLSSA Format. Auf den ersten Blick erschlägt das Prog mit seiner unglaublichen vielen Anwendungsmöglichkeiten. ABER auf YouTube gibt es hervorragend gute Tutorials auch auf deutsch. an  TTTTTTnicht unbedeutender "Parameter" ist die Anordnung der Chassis, als Regel kann man festhalten den/die Tiefsttöner so nahe als möglich aneinander zu verbauen. Bei zwei parralel laufenden Tiefton- Chassis treten in Abhängigkeit vom Abstand zueinander Interferenzen auf, das wird gerne unterschätzt. Faustregel [Schallgeschwindikeit/Abstand der Schwingspulen]~ Beisp: 344/0,3=1047Hz.

Besonders die Gehäusekonstruktion lässt sich mit einem Zeichenprogramm gut planen, als Linux Jünger verwende ich Libre Office und damit das Draw Programm, welches vollkommen ausreicht um auch Maßstabgetreu zu entwerfen. Mit einem Draw im Maßstab den man selber definieren kann empfehle ich zu arbeiten um Unpässlichkeiten zu vermeiden. Natürlich arbeite ich mit einer Tabellenkalkulation um die Volumina und Kosten im Blick zu behalten, damit lässt sich viel Rechnerei automatisieren.

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Die Tief & Tiefmittelton Gehäuse müssen natürlich gedämmt werden, hierzu eignet sich Polsterdämm, Watte, Wolle locker befüllt, selbst ausgediente Kleidung funzt die in Streifen hängend befestigt wird. Dadurch wird das Netto-Boxvolumen im Durchschnitt um 10% erhöht, das sollte man in der Tabelle gleich berücksichtigen. Bei kleinen Gehäusen kompensiert dieser Dämmeffekt gerade einmal das Eigenvolumen des Chassi's dazu sei bemerkt, man kann zu stark dämmen, im Vergleich sollte man sich das durchaus mal anhören.

Tip! den Tieftöner mit Kabeln versehen und mit einer schwachen Batterie eine Seite ankabeln das andere Kabel über den zweiten Pol streichen oder auftippen wenn eine Art dumpfer "Plopp" zu hören ist, wurde zu stark gedämmt. Das Geräusch sollte eher einem "Klack" ähneln in diesem Fall kann man sicher sein gut/ausreichend gedämmt zu haben.

 

Mea id probo

Soleat albucius appellantur


                                       

Das oben Abgebildete Gehäuse ist für aktiv Lautsprecher die Volumetrisch günstigste Bauart, Nachteil: der Schwerpunkt liegt eher oben im Gehäuse. Wenn man nicht zu grenzwertig am minimum des Bassvolumens arbeitet kann man den Leistungstrafo für die Endstufen noch in das Tieftongehäuse nach unten verlagern. Natürlich kann man das Elektronik Gehäuse auf den Boden der Konstruktion verlagern. Das bedeutet jedoch mehr umbauten Raum und man muss sicher stellen das es nicht dem Einbau des Tieftöner's im Wege steht.
Nun denne an dieser Stelle kann man nach Herzenslust gestalten und auch das Tiefton Gehäuse mit stabilisieren, natürlich richtet sich das Elektronik Gehäuse nach der Größe der Endstufen, Trafo, Weiche bzw. DSP und Art der nötigen Kühler.  Es ist  sehr ärgerlich sich dort um wenige Millimeter zu vertuen. Auch für passive Lautsprecherboxen empfehle ich einen derartige Aufbau, weil man somit eine leicht zugänglich Stelle für die Frequenzweiche hat oder später einmal aktivieren kann.
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