Bassreflex oder Geschlossen?

Wiki Hilft :-)

Kurz zusammen gefasst um Bass zu erzeugen muß viel Luft in Tonfrequente Schwingung versetzt werden, das funzt am besten mit einem Bassreflexgehäuse weil es im Tieffrequenten Bereich einen erheblich größeren Wirkungsgrad hat. Die durchaus berechtigten Nachteile gegenüber einer Geschlosseenen Box dachte ich immer muß man Kompensieren bzw. halbieren können. Logisch man verwendet beides in einer Box. Meine ersten Entwicklungen waren auch immer recht große aber auch klanglich sehr beeindruckende Lautsprecherboxen von kaum bezahlbar (Kleinwagen) bis super preiswert.  Allmählich wurden diese je nach Chassi's kleiner,  kein muß  habe ich jedoch aktive Systeme bevorzugt. Bei aktiv mit 10" Tiefsttöner sollte der Tiefmitteltöner-geschlossen 6-8"durchmesser haben und dennoch einen Bandpass erhalten weil er in der Regel nicht so hoch belastbar ist.

Passiv
... es gibt auch 8" Tiefmittel mit 150W Belastbarkeit, kann man an dieser Stelle sogar eine positiven Einfluss auf den Impedanzverlauf der Box nehmen, indem man durch das Einbauvolumen den geschlossen verbauten Tiefmitteltöner zwischen die beiden Impedanzspitzen der Reflexabstimmung treibt. Logisch müssen bei passiven Weichen  beide Tieftöner 8Ohm  sein da sie parralel verbaut sind dadurch aber auch die Gesamtbelastbarkeit auf das doppelte der geringsten Belastbarkeit erhöhen :-). Im Bi-Amp Betrieb geht natürlich auch 4Ohm, dabei hat man aber keine Erhöhung der Gesamtbelastbarkeit..
Über das Volumen für den geschlossen verbauten Tieftöner kann man auch die Einsatzfrequenz und Charakteristik beeinfussen. Das kann leicht mit BassCad simuliert werden, dort sieht man mit der Simu "Geschlossen" sehr gut den Einfluss des Volumen für Linkwitz über Butterworth bis Tschebyschew Charakteristik oder gibt konstruktions bedingt ein eigenes Volumen vor.

 

 

Was ist ein Bandpass?

Schon einmal erwähnt:  ein Bandpass für den Mittelton Bereich ist wie unten aufgebaut... nur in diesem Fall ein 8" Tieftöner in einem kleinen Gehäuse der dann mit einem Tiefpass ob aktiv od. passiv ist erst einmal egal nach oben ausgebremst wird. Ich habe also eine Geschlossene Box, einen Tieftöner in viel zu kleinem geschlossenen Gehäuse. Den Nachteil mache ich mir zu nutze weil ich nun einen Bandpass halb physikalisch erzeugt habe. Das sollte man mit jeweiligen Chassis vorab mit BassCad testen geschlossen 5-10Liter Gehäuse. Einfach betrachtet baut man dadurch eine 3Wege Box aus zwei Tiepässen und einem Hochpass. 

                                   




Beispiel mit einem problematischen Tiefmitteltöner, ohne elektrischen Bandpass. Diese Badenwannen artige Kurve ist durchaus eine gute Abhöre weil das menschliche Hörempfinden im Bereich der Senke 200-3000Hz
(genau 70Hz-3kHz) sehr gut differenzieren kann  und sehr empfindlich ist. Auch solche Entwicklungen erfordern schon mal je nach Weiche eine Verpolung des Hochtöners dies zeigt an: Eine gute Entwicklung  mit Messungen oder Originalkurven zu  begleiten....                                
Meine Empfehlung den geschlossen verbauten Tieftöner in der Größenordnung 6-10" anzusiedeln, weil je kleiner das Chassi desto "Punktvörmiger" wird der Klangeindruck der gesamten Box. Natürlich setzt dieser Tieftöner Grenzen in Bezug auf die obere Grenzfrequenz, einen  8"Tieftöner würde ich mit einer oberen Grenzfrequenz von 2-3kHz anlegen, als Faustregel kann man Schallgeschwindigkeit  dividiert durch Membrandurchmesser rechnen         [344/0,17=2023Hz]. ab dieser Frequenz könnte das Chassi bereits "Bündeln", dies wird stark duch die Bauweise / Membran, Schwingspule, Xmax beeinflusst und ist durch abweichnede Messungen -15°, -30° leicht erkennbar.
Das kann man auch sehr praktisch betrachten, denn  eine Trennfrequenz_Bandpass im Bereich 500 bis 3kHz sollte (Erfahrungswert & Klanganalysen) möglichst vermieden werden.

                                           

Vorlage:::Schrifteinheit REM:::vorlage

Wir verwenden als Schrifteinheit nicht PX, PT oder EM sondern REM. Die Verwendung von REM ermöglicht flexible Schriftgrößen, die sich prozentmässig anpassen. Beim TAG HTML setzen wir in der CSS-Datei die font-Angabe auf 62.5%, welches ca.10 Pixel (px) entspricht.

Hier noch ein Hinweis: Ein Wert von 100% entspricht 16 Pixel (px), wobei 16 Pixel die Standardgröße bei Schriften im Browser ist.

Warum schreiben wir 62.5% statt 100%?
Damit wir nicht ständig die Formel (Pixelwert geteilt durch 16 = rem Wert) anwenden müssen, bei der es krumme, unübersichtliche rem-Werte gibt. Mehr zu der Formel mit Beispiel weiter unten. Es ist so, der umgerechnete Wert läßt sich viel leichter in Bezug zum gewohnten Pixelwert setzen, es erleichtert einfach das Arbeiten. Denn so ergibt sich zum Beispiel:

0.1 rem = 1 px
1 rem = 10 px
1.4 rem = 14 px
2.6 rem = 26 px


So oder so ähnlich, denn dies ist ein Beispiel, sieht es dann der Code in der CSS-Datei aus:

CSS
html {
font-size:62.5%;
line-height:1.4;
font-family: georgia, helvetica, serif;
}

Dann folgt beim Body-TAG die Angabe der Schriftgröße, z.B. 1.7rem.

CSS
body {
font-size:1.7rem;
}

Und weiter für die Überschriften etwas höhere Werte, z.B.

CSS
h1 {font-size:3.4rem;}
h2 {font-size:2.5rem;}
h3 {font-size:1.9rem;}

Diese Werte werden dann prozentmässig weiter vererbt. Nachfolgend zwei Beispiele: Bei der Abfrage der Bildschirmbreite ab 1024 Pixel reicht der geänderte Prozentwert.

CSS
@media (min-width: 1024px) {
html {
font-size: 68%;
}
}

Auch hier bei der höheren Auflösung und Abfrage der Bildschirmbreite ab 1280 Pixel reicht der geänderte Prozentwert.

CSS
@media (min-width: 1280px) {
html {
font-size: 72%;
}
}



Vorteil von REM: Die Schrift-Werte von z.B. body, h1, h2, h3 müssen nur ein einziges Mal ganz oben im Quellcode und dann nicht mehr wieder angegeben werden und vererben sich im genannten prozentualem Verhältnis einfach weiter. Das vermindert nicht nur den Quelltext sondern ist insbesondere auch relevant im Sinne von responsiven Templates.

Die allgemeine Formel (Root ist auf 100%): Umrechnung von Pixel zu REM.

Umgerechnet werden können Pixel-Werte, indem man den Pixelwert durch 16 teilt (18/16 = 1.125) Voraussetzung: Die Schriftgröße des Root-Elements ist auf 100% gesetzt und man geht von der 16px Standard-Schriftgröße aus.

Beispiel: Die Schriftgröße von 18px entspricht 1.125rem.
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